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Die Geschichte von St.Sebastianus Schützenbruderschaft 1473 Bonn  e.V. und des Schützenhofs

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1473 Bonn e. V. hat sehr häufig in ihren vielen Jahren des Bestehens ihre Standquartiere wechseln müssen. 1597 war unser Gaffelhaus an der Stockenportz und 1598 zog man in die Wenzelgasse. Zwischen 1620 und 1651 zog es die Schützen wieder zum Stockentor, danach war vorübergehend im Haus „In den Munzen“ in der Sternstraße so manches Zusammentreffen. Dann hören wir erst 1737, dass der Kurfürst Clemens August für die Schützen einen Schießplatz bei dem Sterntor errichten ließ. 1792 wurde aus verkehrstechnischen Gründen der Schießplatz in die Wallanlage in der Wilhelmstraße verlegt. Aber auch hier durften wir nicht lange verweilen und so mussten wir ans Rheinufer, zum Schänzchen, ziehen. Schon 1892 mussten wir der nachrückenden Wohnbevölkerung weichen und die Schützen zogen wieder um, in die Schützenvilla in Poppelsdorf. Erst am 29. Mai 1910 konnten wir endgültig sesshaft werden und die Schützen zogen in den Schützenhof in Tannenbusch. Der Schützenhof ist Eigentum der Bruderschaft bis zum heutigen Tag.

Der Tannenbusch ist eine Siedlung am nordwestlichen Stadtrand von Bonn, die in drei Zeitabschnitten entstand. Nach dem Schützenhof entstand in der Zwischenkriegszeit die „Vogelsiedlung“ und in den ersten Nachkriegsjahren ein weiterer Bauabschnitt. Alt-Tannenbusch gruppiert sich um eine Düne, die zwar als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, aber mittlerweile durch dichten Bewuchs kaum noch als solche erkennbar ist. Zu den Bewohnern der Düne zählt eine Kolonie von freilebenden Halsbandsittichen.    

 


info@schuetzenhof-in-bonn.de